Kann ein Serienmörder der eigene Vater sein?

Never knowing – endlose Angst : Thriller / Chevy Stevens. Aus dem Amerikan. von Maria Poets. – Frankfurt am Main : Fischer-Taschenbuch-Verlag, 2011. – 488 S. – Einheitssachtitel: Never knowing

ISBN 978-3-596-19274-8

Sara ahnt nicht, was die Suche nach ihren leiblichen Eltern für Auswirkungen hat. Kurz vor ihrer Hochzeit möchte sie Gewissheit haben. Die Suche wird aber zum Albtraum, als die Wahrheit bekannt wird und kurz darauf jeder weiß, dass sie die Tochter eines Serienkillers ist. Als sich ihr (leiblicher) Vater bei ihr meldet, versucht das FBI über Sara John zu fassen. Im Versuch ihren Verlobten und ihre Tochter zu schützen, merkt sie zu spät, dass sie von vielen manipuliert wird.

Am Anfang war es merkwürdig etwas zu lesen, was anscheinend an die Psychiaterin gerichtet war. Nach einigen Kapiteln machte aber genau dies auch den Reiz aus. Ich kann nicht sagen, ob ich anders reagiert hätte, aber der bittere Geschmack des Verrates bleibt. Da ich ein großer Fan von Criminal Minds bin, bleibt doch die Frage wie weit manche Manipulationen gehen und ob man jemanden leichtfertig die Schuld an dem Tod eines anderen geben darf, um die eigenen Ziele zu erreichen. Für Never knowing muss man sich Zeit nehmen, denn es fällt schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen.

Selbermachen für ein Jahr

Hab ich selbst gemacht : 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte / Susanne Klingner. – 1. Aufl. – Köln : Kiepenheuer & Witsch, 2011. – 325 S. : Ill.

ISBN 978-3-462-04285-6

Die Journalistin Susanne Klingner macht ein Jahr lang alles möglichen Sachen selbst und erzählt davon in diesem Buch sehr unterhaltsam und anschaulich. Ein Buch über ihre verschiedensten Projekte vom Käse bis zur eigenen Kleidung und ganz viel selbst gebackenes Brot.

Einiges werde ich vielleicht auch machen (wahrscheinlich aber kein eigenes Kleid oder Schuhe), aber auf jeden Fall probiere ich ihre Rezepte aus; natürlich auch das beste Stollenrezept der Welt.