Reservelager für menschliches Leben?

Ostfriesenfalle : Kriminalroman / Klaus-Peter Wolf. – 4. Aufl. – Frankfurt, M. : Fischer-Taschenbuch-Verl., 2011. – 445 S. – (Ann-Kathrin-Klaasen-Serie ; [5])

ISBN 978-3-596-18083-7

Ann-Kathrin Klaasen und ihr Kollege Frank Weller suchen einen Mann in New York. Angeblich wurde er dort von der Tochter des Leiters der Polizeiinspektion Aurich gesehen. Das Problem: Markus Poppinga ist seit Jahren tot und seine Asche wurde zu einem Diamanten gepresst und nun von seiner Mutter als Anhänger an einer Kette getragen. Wer wurde nun eingeäschert? Er wurde doch bei der Beerdigung von der ganzen Klasse gesehen? Während sie ihn noch suchen, werden die Töchter von Frank Weller bei einem Autounfall verletzt. Die Frau des anderen Autos stirbt und stellt die Polizei vor ein Rätsel: Wer ist sie, warum sind ihre Haare abrasiert und warum fährt sie nackt Auto? Auch wenn es erst nicht so wirkt, haben beide Fälle denselben Ursprung.

Das Buch selbst habe ich zum Geburtstag geschenkt bekommen. Da die Orte wirklich existieren, hat man ein anderes Leseerlebnis. In der Disco am Anfang war ich jedenfalls schon. Die Handlungsweise der Personen war nachvollziehbar und wahrscheinlich gibt es solche Fälle auch schon. (Die Lösung ist schon im Titel vorhanden.) Die Spannung wird bis zum Schluss gehalten, auch wenn man die Lösung kennt. Auf jeden Fall werde ich auch noch die anderen Bände lesen.